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RhK 2026: Lungenfibrose im Fokus – Besuchen Sie Boehringer Ingelheim in Leipzig

Vom 09. bis 12. September 2026 trifft sich die Fachwelt zum 54. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) im Congress Center Leipzig.

Als zentrales Forum der Rheumatologie bringt der Deutsche Rheumatologiekongress (RhK) führende Expert:innen aus Wissenschaft und Praxis zusammen.

Boehringer Ingelheim engagiert sich aktiv für die interdisziplinäre Versorgung von Patient:innen mit rheumatischen Erkrankungen. Wir laden Sie herzlich ein, sich an unserem Messestand sowie in unseren wissenschaftlichen Veranstaltungen über neueste wissenschaftliche Erkenntnisse auszutauschen.

Wissenschaftliches Symposium: „Die neue Ära in der Therapie der ILD“

Wann? Donnerstag, 10. September 2026 | 13:30 bis 14:30 Uhr
Wo? Congress Center Leipzig

In unserem wissenschaftlichen Symposium erwarten Sie die neuesten Fortschritte in der Diagnostik, Verlaufsbeurteilung und Therapie von interstitiellen Lungenerkrankungen (ILDs) bei systemischen Autoimmunerkrankungen.

Unter der wissenschaftlichen Leitung und Moderation von Prof. Dr. med. Torsten Witte (Klinik für Rheumatologie und Immunologie, Medizinische Hochschule Hannover) führt ein hochkarätiges, interdisziplinäres Referententeam durch die aktuellsten Entwicklungen:

  • Prof. Dr. med. Valentin Schäfer (Sektion Rheumatologie, Universitätsklinikum Bonn)
  • Dr. Dr. med. Theresa Graalmann (Klinik für Rheumatologie und Immunologie, Medizinische Hochschule Hannover)
  • Dr. med. Markus Polke (Thoraxklinik Heidelberg, Universitätsklinikum Heidelberg)

Bei entzündlich-rheumatischen Erkrankungen kann die Lunge betroffen sein – erste Anzeichen bleiben im Praxisalltag jedoch häufig unerkannt. Die Rheumatologie trägt eine zentrale Verantwortung bei der frühzeitigen Erkennung und gezielten Weichenstellung für die Behandlung interstitieller Lungenerkrankungen.1

Programmübersicht des ILD-Symposiums auf dem RhK Kongress

Programm: Boehringer Ingelheim Symposium "Die neue Ära in der Therapie der ILD", Do., 10.09.2026, 13:30 bis 14:30 Uhr

Jetzt anmelden und live dabei sein

Nutzen Sie die Chance zum fachlichen Austausch vor Ort. Wir freuen uns auf Ihren Besuch und Ihre Fragen an das Expertengremium.
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Zukunft_Lungenfibrose_Therapie

Lungenfibrose-Therapie: Neue Persepektive

Erfahren Sie hier, wie aktuelle wissenschaftliche Entwicklungen und neuartige Wirkmechanismen neue Wege in der Behandlung von Lungenfibrose ebnen können.

RhK 2026: Besuchen Sie den Boehringer Ingelheim Stand!

Auf unserem Stand auf dem diesjährigen RhK 2026 in Leipzig erwarten Sie nicht nur anregende Fachgespräche – Sie können auch tiefer in die Bedeutung der ILDs bei systemischen Autoimmunerkrankungen eintauchen.

Seien Sie gespannt auf:

  • Interdisziplinären Austausch: Spannende Gespräche zur ILD-Versorgung und zu aktuellen Themen der Rheumatologie
  • Persönlichen Austausch mit Expert:innen: Nutzen Sie unser Format „Meet the Expert“ direkt bei uns am Stand für Ihre individuellen Fragen und den intensiven kollegialen Dialog:
    • Donnerstag, 10.09.2026 | 10:00–10:30 Uhr
    • Freitag, 11.09.2026 | 16:00–16:30 Uhr
  • Zukunftsorientierte Einblicke: Neue Perspektiven in der Therapie der progredienten Lungenfibrose (PPF).
  • Gemeinsame Lösungen: Strategien, wie wir der hohen Mortalität bei Lungenbeteiligung wirksam entgegentreten können.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch bei uns am Stand 45 (Halle 2) und den persönlichen Austausch mit Ihnen!

Boehringer Ingelheim beim RhK 2026 in Leipzig

Kongressprogramm: Das komplette Programm zum Deutschen Rheumatologiekongress 2026 finden Sie auf der Kongresswebsite.

Vorab informieren: Sie möchten nicht bis September warten? Besuchen Sie schon jetzt unser Fachportal für Rheumatologie und erfahren Sie mehr über die Chancen und Herausforderungen bei Autoimmun-ILDs.

Lungenfibrose bei CTD-ILD – Eine unterschätzte Manifestation bei systemischen Autoimmunerkrankungen

Interstitielle Lungenerkrankungen (ILD) gehören zu den schwerwiegendsten Organmanifestationen bei systemischen Autoimmunerkrankungen. Insbesondere im Rahmen von Bindegewebserkrankungen (CTD-ILD, Connective Tissue Disease-associated ILD) sowie bei der rheumatoiden Arthritis (RA-ILD) können Patient:innen eine Lungenfibrose entwickeln, die häufig progredient verläuft. Diese progrediente Lungenfibrose stellt eine maßgebliche Bedrohung für Betroffene mit systemischen Autoimmunerkrankungen dar – allen voran bei der systemischen Sklerose (SSc-ILD), der rheumatoiden Arthritis (RA-ILD), der Sjögren-Erkrankung sowie entzündlichen Myopathien (Dermatomyositis/Polymyositis).

Warum die frühe Erkennung einer Lungenfibrose entscheidend ist:

  • Hohe Mortalität: Eine Lungenfibrose ist eine der führenden Todesursachen bei SSc und RA.2–4
  • Schleichende Symptomatik: Frühsymptome wie Belastungsdyspnoe oder trockener Husten sind unspezifisch und werden oft erst spät mit einer Lungenbeteiligung in Verbindung gebracht.
  • Neue therapeutische Möglichkeiten: Der RhK 2026 steht im Zeichen des therapeutischen Fortschritts: Erfahren Sie am Messestand und im Symposium, wie neue, zielgerichtete Behandlungsansätze den Verlust der Lungenfunktion wirksam verlangsamen – und wie Sie diese Chancen für eine frühe und effektive Patientenversorgung im Praxis- und Klinikalltag optimal nutzen.
  • Interdisziplinäre Zusammenarbeit: Das Zusammenspiel von Rheumatologie, Pneumologie und Radiologie bleibt dabei das Fundament für ein erfolgreiches Screening und Therapiemanagement von CTD-ILD und anderen Autoimmun-ILDs.

Häufige Fragen zur ILD bei rheumatischen Erkrankungen (FAQ)

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Aktuelle Leitlinien zur Früherkennung von CTD-ILD (Connective tissue disease-assoziierte ILD) empfehlen bei Diagnosestellung ein klares Vorgehen mittels HRCT: Während bei der systemischen Sklerose (SSc) und der Mischkollagenose (MCTD) ein universelles Screening für alle Patient:innen unabhängig von Risikofaktoren indiziert ist, erfolgt das Screening bei der rheumatoiden Arthritis (RA) risikobasiert. Hier gelten insbesondere eine Raucherhistorie, hohe Entzündungsaktivität, erhöhte ESR, Rheumaknoten sowie positive Anti-CCP und Rheumafaktoren als Warnsignale. Auch bei Myositis und der Sjögren-Erkrankung ist ein risikobasiertes HRCT-Screening angezeigt – vor allem bei höherem Alter, erhöhtem CRP, Anti-Ro52-Positivität oder extrapulmonaler Beteiligung.1

Aktuelle Leitlinien empfehlen bei Risikopatient:innen die Kombination aus HRCT des Thorax und Lungenfunktionsdiagnostik (inkl. DLCO) – idealerweise eingebettet in eine interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen Rheumatologie und Pneumologie.1,5

Neben der systemischen Sklerose (SSc) können auch die Sjögren-Erkrankung sowie entzündliche Myopathien wie Dermatomyositis und Polymyositis mit einer interstitiellen Lungenbeteiligung einhergehen. Die jeweilige Grunderkrankung beeinflusst dabei sowohl das Risikoprofil als auch die therapeutische Herangehensweise.5,6

Eine progrediente pulmonale Fibrose (PPF) liegt vor, wenn mindestens 10 % fibrotische Veränderungen im HRCT-Befund, kombiniert mit einer Verschlechterung klinischer, funktioneller oder bildgebender Kriterien innerhalb eines angemessenen Zeitraums (max. 24 Monate) vorliegen.6 Diese Definition ist zentral für Therapieentscheidungen bei Autoimmun-ILD.

Obwohl antifibrotische Therapien wichtige Fortschritte gebracht haben, stößt die bisherige Versorgung an Grenzen: Auch unter Therapie schreitet der Lungenfunktionsverlust (FVC-Abfall von ca. 100 ml/Jahr) oft weiter voran.6 Zudem führen therapiebedingte Nebenwirkungen wie gastrointestinale Beschwerden oder Lebertoxizität häufig zu Dosisreduktionen oder Abbrüchen.7 Bei Patient:innen mit Autoimmun-ILDs und progredienter pulmonaler Fibrose (PPF) wird das Lungenrisiko zudem noch oft unterschätzt, wenn die Behandlung primär auf die Entzündungskontrolle der Grunderkrankung statt auf die Fibrose ausgerichtet ist.6,8

Nach einem Jahrzehnt begrenzter Behandlungsoptionen rücken neuartige Wirkprinzipien in den Fokus der Forschung. Das erweiterte Verständnis der Pathophysiologie zeigt, dass Lungenfibrose auf einem komplexen Zusammenspiel aus gestörter Wundheilung, Immunfehlregulation und vaskulärer Dysfunktion beruht.9,10,11,12,13 Neue Ansätze wie die gezielte Inhibition der Phosphodiesterase-4B (PDE4B) setzen an diesen interagierenden Signalwegen an.14,15 Erfahren Sie auf dem RhK 2026 am Messestand und im wissenschaftlichen Symposium, wie diese wissenschaftlichen Innovationen die Lungenfibrose-Therapie verändern und neue Perspektiven für die Versorgung eröffnen könnten.

Eine valide Diagnosestellung und Therapieplanung gelingt am besten im Zusammenspiel von Rheumatologie, Pneumologie und Radiologie.[5,6] Diese interdisziplinäre Zusammenarbeit gilt heute als Schlüssel für ein erfolgreiches Screening- und Therapiemanagement von Autoimmun-ILDs. Erfahren Sie hier mehr zur interdisziplinären Zusammenarbeit im ILD-Board.

Glossar

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Fortschreitende Form der Lungenfibrose, die unabhängig von der zugrunde liegenden Autoimmunerkrankung auftreten kann und durch eine Kombination aus klinischer, funktioneller und radiologischer Verschlechterung gekennzeichnet ist. Eine frühzeitige Erkennung progredienter Verläufe ist entscheidend für die richtige Therapiesteuerung.

Interstitielle Lungenerkrankung im Rahmen einer systemischen Sklerose (SSc) – eine der häufigsten und schwerwiegendsten Organmanifestationen dieser Erkrankung, die eine frühzeitige Diagnostik und engmaschige Verlaufskontrolle erfordert.

Interstitielle Lungenerkrankung bei rheumatoider Arthritis (RA) – zählt zu den führenden extraartikulären Manifestationen und maßgeblichen Mortalitätsfaktoren bei RA.

Systemische Autoimmunerkrankung, die vorrangig die Speichel- und Tränendrüsen betrifft und ebenfalls mit einer interstitiellen Lungenbeteiligung assoziiert sein kann.

Entzündliche Muskelerkrankungen (Myopathien) aus dem Kreis der Kollagenosen, die mit einer interstitiellen Lungenerkrankung einhergehen können.

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Interstitielle Lungenerkrankung (ILD): Informationen für Patient:innen & Angehörige   

Informationen zu ILDs und Lungenfibrose für Patient:innen & Angehörige

Interstitielle Lungenerkrankungen, kurz ILDs, ist ein Begriff, der viele unterschiedliche Lungenerkrankungen abdeckt, die durch eine Vernarbung des Lungengewebes hervorgerufen werden. Die idiopathische Lungenfibrose (IPF) z. B. ist eine Form der ILD mit unbekannter Ursache, die sich u. a. in den Symptomen Atemnot unter Belastung und trockener Husten äußert. Auch einige entzündlich-rheumatische Erkrankungen (z. B. rheumatoide Arthritis oder systemische Sklerose) können mit einer fibrosierenden Beteiligung der Lunge einhergehen, die über die Zeit zunimmt und in einzelnen Fällen lebensbedrohlich verlaufen kann.

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Ihre Gesundheit zählt:

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Dort finden Sie Wissenswertes über die Ursachen und Symptome, über Untersuchungsmethoden und Behandlungsmöglichkeiten bei Lungenfibrose. Außerdem erhalten Sie praktische Tipps, wie Sie Ihren Alltag mit der Erkrankung besser bewältigen können. Mit Broschüren zu den Krankheitsbildern sowie hilfreichen Ratgebern, Postern und Dokumentationshilfen rund um die Themen Ernährung und Bewegung können Sie darüber hinaus zahlreiche Materialien direkt herunterladen oder bestellen.
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Referenzen
  • 1 Antoniou KM et al., Eur Respir J. 2025; doi: 10.1183/13993003.02533-2024.
  • 2 Ewig S, Bollow M, Z Rheumatol. 2021, 80:13–32.
  • 3 Elhai M et al., Ann Rheum Dis. 2017;76(11):1897–1905.
  • 4 Tyndall AJ et al., Ann Rheum Dis. 2010;69(10):1809–1815.
  • 5 Kreuter M et al., Pneumologie. 2023;77(05):269–302.
  • 6 Behr J et al., Pneumologie. 2023;77(02): 94–119.
  • 7 Iommi, M et al., Journal of Clinical Medicine 2024 ;13(9):2727.
  • 8 Cottin V et al., Eur Respir Rev. 2018;27:180076.
  • 9 Kolb M et al., Respir Res. 2019;20:57.
  • 10 Bagnato G et al., Eur Respir Rev. 2015;24:102–14.
  • 11 Distler J et al., Nat Rev Rheumatol. 2019;15:705–30.
  • 12 Herrmann FE et al., Front Pharmacol. 2022;13:838449.
  • 13 Caporarello N et al., Am J Respir Cell Mol Biol. 2023;69:135–46.
  • 14 Kolb M et al., Eur Respir Rev. 2023;32:220206.
  • 15 Schafer PH et al., Cell Signal. 2016;28:753–63.

PC-DE-120551

08/2026

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