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SGLT2-Hemmer: Der Medikationsstart in der Klinik sichert die leitliniengerechte Weiterbehandlung1–3
Bei chronischer Herzinsuffizienz sollten SGLT2-Hemmer frühestmöglich initiiert werden – das empfiehlt auch die aktuelle ESC-Leitlinie.1,2 Für hospitalisierte Patientinnen und Patienten bedeutet das: Der Medikationsstart sollte noch in der Klinik erfolgen.
Die Bedeutung der medikamentösen Einstellung bereits vor Entlassung wird auch in einer Studie zur Verschreibungsrate von SGLT2-Hemmern bei chronischer Herzinsuffizienz deutlich: 94 % der Patientinnen und Patienten, die mit einem SGLT2-Hemmer entlassen wurden, erhielten 90 Tage nach Entlassung nach wie vor eine entsprechende Behandlung. Wurde in der Klinik jedoch kein SGLT2-Hemmer initiiert, lag die Verschreibungsrate nach 90 Tagen nur bei 14 % (p < 0,001).3
Erfahren Sie hier mehr zum frühen Therapiestart mit einem SGLT2-Hemmer und wie dieser hospitalisierten Patientinnen und Patienten zugute kommt!
Entlassmanagement:
Entlassmanagement im klinischen Kontext umfasst alle Maßnahmen, die sicherstellen, dass Patientinnen und Patienten nach einem Klinikaufenthalt kontinuierlich, sicher und bedarfsgerecht weiter versorgt werden.
Weiterverordnung:
Weiterverordnung im klinischen Kontext bezeichnet die Fortführung bereits bestehender medizinischer Verordnungen nach Entlassung aus der Klinik. Ziel ist es, Risiken durch Versorgungslücken zu reduzieren.
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ESC = European Society of Cardiology
SGLT2 = Natrium-Glucose-Cotransporter-2
Referenzen
- 1 McDonagh TA et al. Eur Heart J 2021; 42(36): 3599–3726.
- 2 McDonagh TA et al. Eur Heart J 2023; 44(37): 3627–3639.
- 3 Burgos LM et al. Curr Probl Cardiol 2024; 49(10): 102779.